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Die Eifel - Meine Heimat
mit
Mitarbeiterinnen vor MaarDie Eifel ist eines der schönsten deutschen Mittelgebirge.
Geprägt durch seine Vulkanlandschaft wird sie begrenzt von Rhein- und Moseltal.
Nördlich der Eifel liegt Aachen, im Osten Koblenz und südlich findet sich
Trier. Die höchste
Erhebung der Eifel ist die "Hohe Acht", die auf 747 Metern über NN liegt.
Zahlreiche Bäche und kleine Flüsse prägen das landschaftliche Bild. Eine
Besonderheit in der Eifel sind die Maare. Diese natürlichen, fast runden Gewässer sind vulkanischem
Ursprungs. Aufgrund des ehemaligen Vulkanismus gibt es auch zahlreiche
Mineralwasserquellen in der Region, weshalb die Getränkeindustrie bei uns stark
vertreten ist.
Bach in der
EifelAn der Wittlicher Senke, sowie an Rhein, Mosel und Ahr wird
umfangreiche Weinwirtschaft betrieben, vereinzelt werden auch Hopfen und Tabak
angebaut, in höheren Lagen wird Forst- und Milchwirtschaft betrieben. Auch gibt
es in der Eifel noch Bergbau.
Der Tourismus wird für das Gebiet immer wichtiger: Neben den Maaren, dem Eifelpark und den zum Wintersport genutzten Bergen, befindet sich in der Eifel auch der Nürburgring. Hier findet neben großen Motorsportveranstaltungen auch jährlich Deutschlands größtes Musikfestival "Rock am Ring" statt.
Mein Wahlkreis "Bitburg" (ehemals Wahlkreis 204, heute 203) umfasst den nördlichen Teil des Landkreises Bernkastel-Wittlich, den Eifelkreis Bitburg-Prüm und den Landkreis Vulkaneifel, zu dem auch meine Heimatstadt Daun gehört.
Daun
Daun
Daun im Nebel
(fot.: Tourismusverband Daun) Daun liegt in Rheinland-Pfalz und
ist die Kreisstadt des Landkreises Vulkaneifel südlich der Hohen Venn am Fluss
Lieser. Die Landschaft ist durch den vulkanischen Charakter geprägt. 2,5 km bis
3,5 km südöstlich vom Dauner Stadtkern befinden sich die sogenannten Dauner
Maare, drei unmittelbar aneinander grenzende Maare, die quasi nur durch ihre
Tuffwälle getrennt sind. Die Stadt beherbergt das Eifel-Vulkanmuseum. Daun mit
seinen rund 8.500 Einwohnern ist außerdem Kurort und hat Mineralquellen.
Dauner Maar im
Sommmer Die Maare
In der Vulkaneifel kommen über 50 Maare vor, sowohl als wassergefüllte Maarseen, in den weitaus überwiegenden Zahl der Fälle jedoch als Trockenmaar. Die letzten Ausbrüche liegen mindestens 9.000 Jahre zurück, und viele Maare der Eifel sind deutlich älter. Aus diesem Grund sind viele bereits stark erodiert und ihre Formen und vulkanischen Merkmale nicht so deutlich, wie dies bei jüngeren oder gar aktiven Maaren anderswo auf der Erde der Fall ist. Dennoch sind die Maare der Eifel gut erhalten und in ihrer Vielzahl und Formenvielfalt ein beeindruckendes und berühmtes Zeugnis des Maarvulkanismus. In der Vulkaneifel lassen sich zwei verschiedene Arten der früheren vulkanischen Tätigkeit erkennen. Die Eruptionen erzeugten die markanten Vulkankegel und die trichterartigen oder schüsselförmigen Vertiefungen.
Dauner Maar im
Winter In der ersten Entstehungsphase eines Maars finden
besondere, sog. phreatomagmatische, Explosionen statt, dabei trifft
aufsteigendes (heißes) Magma mit wasserführenden (kalten) Gesteinsschichten
zusammen. Beim Kontakt von Wasser und Magma kommt es zur Explosion, das
umgebende Gestein wird zusammen mit der Magma in kleinste Bestandteile zerfetzt
und aus dem Explosionstrichter geschleudert. Im Bereich des Explosionsherds
bildet sich dabei ein Hohlraum, der in einen Explosionsschlot übergeht.
Dadurch, dass über dem entstandenen Hohlraum das Gestein zusammenbricht, wird
aus dem Explosionsschlot ein Einsturz- oder Maartrichter.
Danach können weitere Explosionen folgen, die zu einer Vergrößerung bzw. Vertiefung des Maartrichters führen. Nach Abschluss der vulkanischen Tätigkeit verfüllt sich der Maartrichter endgültig mit nachbrechendem Material, sowie mit vulkanischem Auswurfmaterial das von den Tuffwällen in den Maarkessel abrutscht. Durch nachfließendes Grundwasser bildet sich dann zuletzt ein Maarsee. In der Literatur werden iese kreisrunden Seen auch als die "Augen der Eifel" bezeichnet.
(Quelle: Tourist-Information Daun)
Die Feuerberge
Sie haben unsere Ferienregion geprägt - die Feuerberge der Vulkaneifel. Rund
200 sind auf Karten verzeichnet und keiner gleicht dem anderen.
Der "Ernstberg" bei Hinterweiler ist mit 699m der höchste Berg der Vulkaneifel.
Riesige Lavablöcke und eine Höhle hat er zu bieten. Für Romantiker ist der 647m
hohe "Nerother Kopf" ein Muss. Hier ragen die Ruinen einer Burg aus dem 14.
Jahrhundert, die "Freudenkoppe", empor.Eine wunderbare Fernsicht hat man vom
"Eselsberg" bei Dockweiler und dem "Radersberg" bei Dreis, beide 637 Meter
hoch.
Dronketurm
Begeisterte Wanderer sollten den 561m hohen "Mäuseberg" besuchen, der das
Weinfelder- vom Gemündener Maar trennt. Zur Erinnerung an den Gründer des
Eifelvereins Dr. A. Dronke wurde hier der zehn Meter hohe Dronketurm als
Aussichtsturm errichtet. Wenn im Winter Schnee liegt, fährt dort der Lift. Die
Abfahrt zählt zu den schönsten der Eifel.
Auf dem "Hohen List" (549m) befindet sich die Eifelsternwarte gleichen
Namens der Universität Bonn. Zu den Zwergen der vulkanischen Bergkuppen zählt
der "Burberg" (528m) bei Schutz, der durch seine ansprechende Erschließung und
den herrlichen Weitblick jedoch einen Besuch lohnt.
EifellandschaftDer wallende Born
Inmitten der Vulkaneifel liegt Wallenborn eingebettet in ein reizvolles Tal südwestlich von Daun. Die vulkanische Aktivität unter der Erdkruste wird hier in besonderer Weise sichtbar. Überall in und um den Ort dringt Kohlensäuregas (CO2) aus einer in "nur" ca. 20 km Tiefe liegenden Magmakammer an die Oberfläche. Und dies geschieht an der Stelle des "Wallenden Born" in so imposanter Weise, dass mit der Nähe Wallenborns zu einem der jüngeren Trockenmaare eine Ahnung von den Kräften im Erdinnern aufkommt.
Lavabombe (Quelle:
Tourist-Information Daun)










