Edmund Geisen, FDP -

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Donnerstag, 9. September 2010

Solarstromförderung

Deutschland ist bei der Photovoltaik- Technologie führend. Diesen Technologievorsprung und Wettbewerbsvorteil gilt es auszubauen, gleichzeitig ist es aber ein zentrales Anliegen, die den Verbraucher unnötig belastenden hohen Kosten der Förderung zu reduzieren.

Die weitere Förderung von Solarenergie ist wichtig. Aber die einmalige Absenkung 2010 ist notwendig, um Traum-Renditen auf Kosten des Verbrauchers zu verhindern, denn letztlich trägt er die Kosten der Förderung über seine Stromrechnung. Einer derartigen Überförderung ist daher strikt entgegenzutreten.

Gleichwohl habe mich für eine notwendige Verschiebung des Termins der Förderungssenkung erfolgreich eingesetzt, denn dies war aus Gründen des Vertrauensschutzes dringend geboten. Die Absenkung der Förderung der Dachanlagen wurde auf den 1. Juli verschoben. Für Freiflächenanlagen gilt eine Übergangsregelung zum Schutz begonnener Investitionen.
Projekte, die zum Termin der 1. Lesung im Bundestag (25. März) bereits einen Bebauungsplan vorweisen können, haben bis Ende 2010 Zeit, den Netzanschluss zu realisieren.

Weiterhin stehe ich im ständigen Austausch mit mittelständischen Handwerksbetrieben über die Zustände und die tägliche Praxis der Photovoltaik- Anlagen.

Es gilt die breite Bevölkerung zu unterstützen, denn sie profitiert kaum von der innovativen Technologie. Zu fördern ist insbesondere der Bau von Dachanlagen, die den Eigenverbrauch der privaten Dachbesitzer oder der mittelständischen Unternehmen sicherstellen!



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